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Wo mit man sich bei der Logo Gestaltung immer wieder beschäftigen muss ist die Symbolik. Weil ich dieses Thema sehr interessant finde möchte ich eine Serie über das Thema Symbolik starten.

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Schmetterling

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Wegen seiner Leichtigkeit und bunten Schönheit in Japan als Symbol für die Frau bekannt. Zwei Schmetterlinge Symbolisieren das Eheliche Glück.

Die wesentliche Symbol-Bedeutung des Schmetterlings beruht jedoch auf seiner Metamorphose – vom Ei über die Raupe und die der Todesstarre gleichenden Puppe zum strahlend bunten, dem Sonnenlicht zugewandten Flügelinsekt. Er ist daher schon in der Antike ein Symbol für die durch den physischen Tod nicht zu zerstörende Seele (sein griechischer Name ist „psyché”); in späterer Zeit wurde allerdings stärker das Gefällige, flatterhafte Schweifende des Schmetterlings und seine Beziehung zu dem Liebesgott Eros betont.

In der christlichen Symbolik ist der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung und das Unsterbliche. Wegen seiner kurzen Lebensdauer und seiner vergängliche Schönheit auch ein Sinnbild der leeren Eitelkeit und der Nichtigkeit des Seins.
In der psychoanalytischen Traumdeutung begegnet der Schmetterling als Symbol für Befreiung und Neuanfang

Einfachheit ist mehr geliebt den Komplexität. Als Gestalter mag ich oft die Reduktion auf Kontraste – Schwarz und Weiss, Hell und Dunkel, Scharf und Unscharf. Oft bringt mich aber diese Vorliebe im gemeinen Alltag in Situationen in denen man merkt das Schwarz und Weiss nicht alles ist. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde bei denen man nicht sagen kann das ist Weiss und das ist Schwarz, sondern wo einem klar wird Schwarz enthält Weiss und Weiss enthält Schwarz. Logisch klingt das nicht, aber oft ist´s leichter Leben wenn man Paradoxon Paradoxon sein lässt.

Pelikan

„gestalten ist Leben gestalten.”
Ein Satz an den ich viele Gedanken verschwende. Viele aktuelle Lebensmodelle über die man sich Gedanken machen muss, z.B. bei Thema Berufsstandpunkt, werden für mich immer fraglicher. Oft genug wird gelebt um zu arbeiten. Der moderne Beruf fordert alles von einem ab. Überstunden gehören fest zur Arbeit, Wochenenden auch schon fast. Die Macht des Kapitals macht fast alles möglich. Das Level wird immer höher und die gestalterischen Ergebnisse werden immer unglaublicher. Wenn man nur die Ergebnisse betrachtet ist das eine positive Entwicklung. Was dahinter aber nur all zu oft verschwindet ist der Mensch an sich, die Arbeitskraft. Oft wird Freundschaft, Familie und persönliche Zeiten der Entspannung und Ruhe, dem zwang Fuß zu fassen, geopfert. Ich frage mich immer mehr ob nicht ein ganzheitliches Leben in dem alle Facetten vorhanden sind, zu wesentlich besseren Ergebnissen führt. Und langfristig weniger Opfer fordert. Ob nicht das richtige Verhältnis von Leben und Arbeit, ein langfristig viel ertragreicheres Gut ist?

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- Intensivierung der Kauffrequenz.
Das Steigern des Konsums über das Benötigte hinaus.

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Werbung ist Manipulation (neutral zu sehen) des Konsumenten. Das kann zu weilen Positiv sein aber auch Negativ. Ein Werbeziel was mir schon immer zu denken gab ist eben dieses. Sicherlich ist es ein komplexes Thema das nie von allen Seiten gleichzeitig betrachtet werden kann, da ja auch der Werber seine Brötchen verdienen muss und in unser Gesellschaft ja alle Grundbedürfnisse so weit gedeckt sind das man unweigerlich zu Sekundärbedürfnissen übergeht. Aber dennoch lässt dieses Werbeziel in mir den Gedanken aufkommen, dass man sehr schwer an eine Punkt kommt wo einem das Hier und Jetzt genügt. Wo man zufrieden ist mit dem was man hat und nicht die Freude auf das was man sich geleistet hat dadurch getrübt wird das man ja im Hinterkopf schon das nächste hat was man braucht. Bei der Masse an Produkten, die durch die Werbung auch ihr Existenzrecht bekommt, fällt es einem immer schwerer sich auf das zu besinnen was man hat und sich darüber zu freuen. Dadurch geht auch eine gewisse Achtung verloren. Es ist nicht mehr das man sich z.B. eine Hasselblad kauft mit dem Wissen eine Verbindung fürs leben einzugehen, Produkte der Neuzeit sind vergängliche Produkte. Es fällt einem leichter sie wegzuwerfen. Sie sollen gar nicht fürs Leben halten, Qualität rückt in den Hintergrund, wird ‚überholt” weil dadurch die Kauffrequenz erlöschen würde wenn alle eingedeckt wären.

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