„gestalten ist Leben gestalten.”
Ein Satz an den ich viele Gedanken verschwende. Viele aktuelle Lebensmodelle über die man sich Gedanken machen muss, z.B. bei Thema Berufsstandpunkt, werden für mich immer fraglicher. Oft genug wird gelebt um zu arbeiten. Der moderne Beruf fordert alles von einem ab. Überstunden gehören fest zur Arbeit, Wochenenden auch schon fast. Die Macht des Kapitals macht fast alles möglich. Das Level wird immer höher und die gestalterischen Ergebnisse werden immer unglaublicher. Wenn man nur die Ergebnisse betrachtet ist das eine positive Entwicklung. Was dahinter aber nur all zu oft verschwindet ist der Mensch an sich, die Arbeitskraft. Oft wird Freundschaft, Familie und persönliche Zeiten der Entspannung und Ruhe, dem zwang Fuß zu fassen, geopfert. Ich frage mich immer mehr ob nicht ein ganzheitliches Leben in dem alle Facetten vorhanden sind, zu wesentlich besseren Ergebnissen führt. Und langfristig weniger Opfer fordert. Ob nicht das richtige Verhältnis von Leben und Arbeit, ein langfristig viel ertragreicheres Gut ist?

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