Über Ostern hatte ich endlich mal wieder ein paar Tage um durchzuatmen. Unter anderem habe ich mir Gedanken darüber gemacht das der Beruf des Werbers darin begründet ist das die meisten Primärbedürfnisse in unserer Gesellschaft gestillt sind. Über die Deckung der Grundbedürfnisse hinaus haben viele noch Kapital übrig das umworben wird. Glücklich sind wir das wir zu dem schwindend kleinen Teil gehören der sich über solche Dinge Gedanken machen kann.
Die Bundeszentrale für politische Bildung oder die Enquete-Komission in ihrem Schlussbericht, gaben mir genügend Material und Informationen um mich mit diesem Thema etwas „tiefer“ auseinander zu setzen. Ausreichend Stoff um sich auch mit dem Thema Unternehmensethik und Werte, im Umgang mit dem Kunden und als Kunde, auseinanderzusetzen. Ich finde in allem steckt doch immer wieder das gute alte Prinzip von Saat und Ernte: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ Wer geizt im Service der trifft auf geizige Kunden und wer bei der Produktion spart der sägt am eigenen Ast. Wo eine Volk ausgebeutet wird, kann kein nachhaltiges und solides Wirtschaftswachstum entstehen – und damit auch kein neuer Markt.