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8 Portraits of Scott Laumann & Egon von Euwensz

Es wird gemalt, bestellt und geplant. Was man an weniger Freizeit noch übrig hat will ja schliesslich auch mit Freizeitstress versorgt sein. Zur Zeit arbeite ich gerade unter meinem Label EGON VON EUWENSZ an einem Ausstellungskonzept mit dem amerikanischen Illustrator SCOTT LAUMANN. Zusammen haben wird 8 Schauspieler der unreal-heldenhaften Filmgeschichte portraitiert. Am Freitag starten wir um 20 Uhr mit einer Vernissage. Dafür haben wir uns einige Besonderheiten ausgedacht. Man darf also gespannt sein!

08-10.06.2012
Vernissage am 08.06. // Beginn: 20 Uhr
Gottesauer Straße 35 // Ladenlokal

www.theoctagon.de

Mein letzter Blogeintrag liegt lange zurück. Das liegt daran das ich sehr mit der Umsetzung und Realisierung einiger Projekte beschäfftigt war.
Zwei möchte ich hier nun zum Besten geben.

Das erste Projekt ist die Optimierung meines Arbeitsplatzes. Gegen Mitte letzten Jahres hat sich für mich und ein paar Freunde (Marc Böttler, Daniel Ehniss und Martin Gommel) die Möglichkeit ergeben eine Gemeinschaftsbüro in der Gottesauer Straße 35 zu beziehen. Die Renovierung des Objektes hat uns schließlich aber so viel Zeit und Nerven gekostet das wir erst gegen Ende des Jahres einziehen konnten. Seit Dezember sind wir nun in den neuen Räumlichkeiten und fühlen uns alle sehr wohl.

Damit komme ich auch schon zur nächsten Neuerung. Es ist nicht nur Büro für meine Design Arbeit sondern auch Atelier. Ich habe endlich unter dem Label Egon von Euwensz angefangen die Illustration wieder mehr ins Visier zu nehmen. Hier habe ich nun auch den nötigen Platz und freu mich schon sehr auf die anstehenden Projekte.


Fotos: Martin Gommel

Ich wünsche Allen ruhige Festtage, Zeit zur Ruhe zu kommen und neue Energie für das kommende Jahr. Vielen Danke für eine schönes Jahr 2010, für all die Unterstützung, die wunderbaren Projekte und die schönen Erinnerungen.

Denis

Lang, lang war es still auf meinem Blog.
Doch was lange brach lag wird bald neu belebt.

Wir arbeiten gerade in den letzten Zügen
an der Veröffentlichung einer neuen und verbesserten Seite.

Es wird galerienlastiger sein und die Galerien werden
leichter zu bedienen sein.

Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen in neuen Kleidern.

Nach unzähligen Logoentwürfen zum Thema „Weiße Berufe”, gehen mir in letzter Zeit auch schon mal die Ideen aus. Für WHITEVISION habe ich jetzt die in der Ausbildung erlernte Kreativtechnik – Morphologische Matrixe rausgekramt.
Man mache sich eine zweispaltige Tabelle. In die linke Spalte schreibt man verschiede Punkte die für das Unternehmen maßgeblich sind, wie z.B. Wort- und Buchstabenelement, Bildelement – Arzt, Gesundheit, Wellness, Zahnarzt…, Bildelement USP usw. Die rechte Spalte rastert man. Jetzt malt man in das Raster die jeweiligen Symbole oder Piktogramme, was einem eben einfällt. Danach versucht man die einzelnen Symbole zu kombinieren.

Die Technik ist sehr simpel, und auch nicht immer sinnvoll. Aber ich muss schon sagen, für WHITEVISION hat es mich jetzt schon einige male auf gute Ideen gebracht.

Morphologische Matrix

// Signs, Symbols, Ornaments

Die sechste Ausgabe des slanted magazine ist erschienen. Das Typo-Magazin das von Mitgliedern des Karlsruher Büro für Gestaltung > Magma, gemacht wird, gibt der Typografie die Beachtung die Ihr gehört. Unterstützt wird das Ganze durch das sehr interessante WebBlog www.slanted.de.

Der Fokus des aktuellen Magazins liegt auf Zeichen, Symbolen und Ornamentschriften. Diese Thematiken werden in einer ersten Sektion in Artikeln, visuellen Essays, in Font- bzw. Fontlabelportraits, sowie den Rubriken Fontnames Illustrated, Typolyrics oder Fotostrecken beleuchtet. Zu finden sind darunter Beiträge von Marian Bantjes (die auch das diesmalige Cover gestaltet hat), Prof. Johannes Bergerhausen, Typosition, Romibello und vielen anderen. Die zweite Sektion bietet Interviews (unter anderem mit Hubert Jocham, PetPunk, Kurt Weidemann, Raban Ruddigkeit und Jan Middendorp), ein Portrait des Museums für Druckkunst Leipzig sowie (Abschluss-)Arbeiten von Studierenden und andere Typostories. Hierunter wird auch die Machtwerk meines alten Gefährten Patrick Hubbuch vorgestellt. Schönes Ding! Das Ganze ist mehr als Sehenswert und soweit ich das mitbekommen habe, sogar unter amazon zu beziehen.

Slanted #6

Als kleine Erfrischung, zwischendurch, ist es doch immer wieder schön für gute Freunde zu arbeiten. Einer davon ist Rob Pepper, ein mir sehr am Herzen liegender Künstler aus London.
Für Ihn habe ich endlich mal ein Wappen machen dürfen (wollte ich schon lange mal machen). Nebenbei ist die Heraldik auch ein sehr interessantes Thema. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Wer am 08.05. gerade zufällig in London ist, und sich für konzeptionell und gestalterisch hochwertige Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall, bei der Ausstellungseröffnung in der SW1 Gallery, vorbeischauen.

Rob Pepper Exhibition

Über Ostern hatte ich endlich mal wieder ein paar Tage um durchzuatmen. Unter anderem habe ich mir Gedanken darüber gemacht das der Beruf des Werbers darin begründet ist das die meisten Primärbedürfnisse in unserer Gesellschaft gestillt sind. Über die Deckung der Grundbedürfnisse hinaus haben viele noch Kapital übrig das umworben wird. Glücklich sind wir das wir zu dem schwindend kleinen Teil gehören der sich über solche Dinge Gedanken machen kann.
Die Bundeszentrale für politische Bildung oder die Enquete-Komission in ihrem Schlussbericht, gaben mir genügend Material und Informationen um mich mit diesem Thema etwas „tiefer“ auseinander zu setzen. Ausreichend Stoff um sich auch mit dem Thema Unternehmensethik und Werte, im Umgang mit dem Kunden und als Kunde, auseinanderzusetzen. Ich finde in allem steckt doch immer wieder das gute alte Prinzip von Saat und Ernte: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ Wer geizt im Service der trifft auf geizige Kunden und wer bei der Produktion spart der sägt am eigenen Ast. Wo eine Volk ausgebeutet wird, kann kein nachhaltiges und solides Wirtschaftswachstum entstehen – und damit auch kein neuer Markt.

Heute bin ich über eine Geschichte gestolpert die meinen Tag etwas heller gemacht hat.

Tempel der Spiegel

Vor langer Zeit gab es in China den Tempel der Spiegel. Mein Grossvater erzählte mir davon, er hatte es von einem Bekannten gehört, der lange in China war, und dort von einem weisen Mönch diese Geschichte erfahren hatte. Der Tempel also, er lag auf der Spitze eines Berges und äußerlich recht unscheinbar. Eines Tages kam ein Hund in diesen Tempel, in dem abertausende von Spiegeln so aufgestellt waren, dass das eigene Spiegelbild sich tausendfach im Tempel wieder spiegelte. Der Hund erschrak, bekam Angst und knurrte und fletschte böse die Zähne. Und tausend Hunde schauten ihm entgegen und knurrten, und fletschen böse die Zähne. Der Hund ergriff die Flucht. Von nun an dachte er, dass es auf der ganzen Welt nur lauter böse Hunde gäbe, die mit ihm kämpfen und ihn beissen wollten. Ein paar Tage später kam ein anderer Hund in diesen Tempel. Als er die tausend anderen Hunde sah, da freute er sich, wedelte mit dem Schweif und sprang herum, und tausend andere Hunde freuten sich, wedelten mit dem Schweif und spielten mit ihm. Dieser Hund kehrte mit der festen Überzeugung zurück, dass es auf der ganzen Welt nur lauter freundliche Hunde gäbe, die mit ihm spielen wollen. Der weise Mönch fragte: ‚Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Hunden?“

frei nacherzählt

Yevonda2 1152-1

Extrem gute Arbeiten, mit gutem Inhalt gibt´s bei dieLAMB. Wahnsinn.

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