Schon mal vorab hab ich mir für´s nächste Jahr den Vorsatz genommen das auf meiner Seite mehr passieren soll. Dieses Jahr war doch schon recht viel los, und das wird wohl auch nicht weniger, aber nichts desto trotz soll sich das ganze hier ja auch lohnen. Am liebste würde ich immer über die aktuellen Arbeiten berichten aber das darf ich ja nicht wegen Betriebsspionage. Also werde ich hier mal kurz ein paar Screenshots zeigen, an was ich so alles in letzter Zeit gearbeitet habe. Das ganze ist schon etwas abgekühlt, aber immer noch extrem heisssss.
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Vor kurzem kam nachmittags eine Dokumentation über Sprachkurse für Kleinkinder. Kinder, bei denen das Englisch pauken schon mit zwei Jahren beginnt, als ob Schule nicht schon lange genug wäre. Mein erster Gedanke war, dass ich meinen Kindern das gerne ersparen und ihnen statt dessen Zeit für ihre Entwicklung bewahren würde. Mein zweiter Gedanke war dann aber, dass wenn das alle machen ausser mir, mein Kind später mal Probleme bekommen wird, weil es nicht mitkommt. Das hat mich wieder an die Zwickmühle unserer Zeit erinnert. Das Leben nimmt an Schnelligkeit immer mehr zu und es fällt schwer, sich dem zu verweigern. Eigentlich sollte das Bestreben nach Optimierung dazu führen, dass man mehr Zeit für andere Dinge hat. In den meisten Fällen dient die Optimierung eher dazu, dass man noch mehr arbeiten kann und man am Ende vor lauter Arbeit vergisst zu leben.
Ich denke, dass durch die Beschleunigung viele Dinge nicht mehr beachtet werden. Alles muss Gestern sein. Vergleichbar mit dem Wahrnehmen von Landschaften. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man an einer Landschaft vorbei läuft oder mit dem Zug daran vorbei fährt. Für viele Details fehlt die Zeit, um sie überhaupt wahrzunehmen. Düfte, Klänge, Farbnuancen, Materialien, Weite, Formen. Wie viel Zeit braucht man, um sich mit einer Sache wirklich zu beschäftigen? Wie viel Zeit braucht man nach dem Abschluss eines Projektes, um sich darüber zu freuen was man erschaffen hat? Wie viel Zeit braucht man für die Entwicklung und Ausarbeitung einer Idee? Optimieren geht immer, aber was sind die Dinge die man dadurch wirklich verliert? Wird die Wahrnehmung dadurch irgendwann ein von der Geschwindigkeit verzerrtes Bild?

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Affe

Im fernen Osten häufig Symbol der Weisheit. Berühmt wurden die drei Affen, von denen der eine sich die Augen, der andere die Ohren und der dritte sich den Mund zuhält; heute oft populär als ein Sinnbild weisheitsvollen Lebens, besonders des Umganges mit den Menschen. Es steht für nichts sehen, nichts hören und nichts reden. Die drei Affen dienten ursprünglich allerdings als Boten, die den Göttern über die Menschen berichten sollten und daher als eine Art Abwehrzauber stumm, taub und blind dargestellt wurden.
In der christlichen Kunst und Literatur wird der Affe meist negativ gesehen. Er symbolisiert, häufig mit einem Spiegel in der Hand, den durch seine Laster zum Tier herabgesunkenen Menschen, besonders die Todsünden Geiz, Wollust und Eitelkeit. Mit einer Kette gefesselt, stellt er meist den überwundenen Satan dar. Die psychoanalytische Traumdeutung sieht in Ihm häufig ein Symbol der Unverschämtheit und des inneren Aufruhrs.
Wo mit man sich bei der Logo Gestaltung immer wieder beschäftigen muss ist die Symbolik. Weil ich dieses Thema sehr interessant finde möchte ich eine Serie über das Thema Symbolik starten.
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Schmetterling

Wegen seiner Leichtigkeit und bunten Schönheit in Japan als Symbol für die Frau bekannt. Zwei Schmetterlinge Symbolisieren das Eheliche Glück.
Die wesentliche Symbol-Bedeutung des Schmetterlings beruht jedoch auf seiner Metamorphose – vom Ei über die Raupe und die der Todesstarre gleichenden Puppe zum strahlend bunten, dem Sonnenlicht zugewandten Flügelinsekt. Er ist daher schon in der Antike ein Symbol für die durch den physischen Tod nicht zu zerstörende Seele (sein griechischer Name ist „psyché”); in späterer Zeit wurde allerdings stärker das Gefällige, flatterhafte Schweifende des Schmetterlings und seine Beziehung zu dem Liebesgott Eros betont.
In der christlichen Symbolik ist der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung und das Unsterbliche. Wegen seiner kurzen Lebensdauer und seiner vergängliche Schönheit auch ein Sinnbild der leeren Eitelkeit und der Nichtigkeit des Seins.
In der psychoanalytischen Traumdeutung begegnet der Schmetterling als Symbol für Befreiung und Neuanfang
Einfachheit ist mehr geliebt den Komplexität. Als Gestalter mag ich oft die Reduktion auf Kontraste – Schwarz und Weiss, Hell und Dunkel, Scharf und Unscharf. Oft bringt mich aber diese Vorliebe im gemeinen Alltag in Situationen in denen man merkt das Schwarz und Weiss nicht alles ist. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde bei denen man nicht sagen kann das ist Weiss und das ist Schwarz, sondern wo einem klar wird Schwarz enthält Weiss und Weiss enthält Schwarz. Logisch klingt das nicht, aber oft ist´s leichter Leben wenn man Paradoxon Paradoxon sein lässt.

„gestalten ist Leben gestalten.”
Ein Satz an den ich viele Gedanken verschwende. Viele aktuelle Lebensmodelle über die man sich Gedanken machen muss, z.B. bei Thema Berufsstandpunkt, werden für mich immer fraglicher. Oft genug wird gelebt um zu arbeiten. Der moderne Beruf fordert alles von einem ab. Überstunden gehören fest zur Arbeit, Wochenenden auch schon fast. Die Macht des Kapitals macht fast alles möglich. Das Level wird immer höher und die gestalterischen Ergebnisse werden immer unglaublicher. Wenn man nur die Ergebnisse betrachtet ist das eine positive Entwicklung. Was dahinter aber nur all zu oft verschwindet ist der Mensch an sich, die Arbeitskraft. Oft wird Freundschaft, Familie und persönliche Zeiten der Entspannung und Ruhe, dem zwang Fuß zu fassen, geopfert. Ich frage mich immer mehr ob nicht ein ganzheitliches Leben in dem alle Facetten vorhanden sind, zu wesentlich besseren Ergebnissen führt. Und langfristig weniger Opfer fordert. Ob nicht das richtige Verhältnis von Leben und Arbeit, ein langfristig viel ertragreicheres Gut ist?


- Intensivierung der Kauffrequenz.
Das Steigern des Konsums über das Benötigte hinaus.

Werbung ist Manipulation (neutral zu sehen) des Konsumenten. Das kann zu weilen Positiv sein aber auch Negativ. Ein Werbeziel was mir schon immer zu denken gab ist eben dieses. Sicherlich ist es ein komplexes Thema das nie von allen Seiten gleichzeitig betrachtet werden kann, da ja auch der Werber seine Brötchen verdienen muss und in unser Gesellschaft ja alle Grundbedürfnisse so weit gedeckt sind das man unweigerlich zu Sekundärbedürfnissen übergeht. Aber dennoch lässt dieses Werbeziel in mir den Gedanken aufkommen, dass man sehr schwer an eine Punkt kommt wo einem das Hier und Jetzt genügt. Wo man zufrieden ist mit dem was man hat und nicht die Freude auf das was man sich geleistet hat dadurch getrübt wird das man ja im Hinterkopf schon das nächste hat was man braucht. Bei der Masse an Produkten, die durch die Werbung auch ihr Existenzrecht bekommt, fällt es einem immer schwerer sich auf das zu besinnen was man hat und sich darüber zu freuen. Dadurch geht auch eine gewisse Achtung verloren. Es ist nicht mehr das man sich z.B. eine Hasselblad kauft mit dem Wissen eine Verbindung fürs leben einzugehen, Produkte der Neuzeit sind vergängliche Produkte. Es fällt einem leichter sie wegzuwerfen. Sie sollen gar nicht fürs Leben halten, Qualität rückt in den Hintergrund, wird ‚überholt” weil dadurch die Kauffrequenz erlöschen würde wenn alle eingedeckt wären.
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Um auf andere Gedanken zu kommen, und etwas Abstand zu bekommen vom Design-Einerlei, bin ich oft etwas draussen, schnappe frische Luft und hohle mir Inspirationen bei Mutter Natur. Immer mehr fallen mir die schönen Stuckverzierungen an vielen alten Häusern auf die um das 1900 Jahrhundert rum gebaut wurden. Wunderschön ausgearbeitete Formen die, so scheint es, recht viel Zeit in Anspruch nahmen. In solchen Momente Frage ich mich oft wie viel durch das kostenoptimierte Denken verloren gegangen ist. Verzierungen dieser Art könnte mann heute kaum noch bezahlen, viel deutlicher wird es noch bei Holzschnitzereien in alten Kirchen. Oft frage ich mich dann ob nicht ich mir das leisten sollte wenn es sich schon der Kunde nicht leisten will, oder kann? Ob man durch das abwägen ob es sich vom finanziellen her lohnt nicht vergisst das es sich vom Design her lohnt? Das es sich von der Kultur her lohnen würde und das es sich von der Lebensart her Lohnen würde? Ob mann nicht als Designer die Verantwortung hat zu gestalten auch wenn es sich finanziell nicht lohnt aber es sich von der Kommunikation her lohnt? Weil manche Dinge, auch wenn sie teurer sind (z.B. bestimmte Druckverfahren oder ein Logo in Stein gemeißelt), einfach die Idee und die Konzeption besser Kommunizieren würde?


Unter der Rubrik Form (der alten Webseite) habe ich es endlich mal geschafft ein paar neue Galerien online zu stellen. Das ganze wird dann nach und nach erweitert. Wer die Galerien nicht findet – unten auf die roten Links gehen.

– Malerkrepp in feuchtem Zustand abziehen. Das für die Schablone benutzte Malerkrepp sollte abgezogen werden wenn die Farbe noch feucht ist, so reißt es keine Farbe mit sich und es gibt schöne glatte Kanten.
– Rundungen ab 4,5 cm Durchmesser kann man per Malerkrepp nicht mehr abkleben.
– Malerkrepp fügt sich gut in raue Wände. Kleine Erhöhungen oder Vertiefungen, wie z.B. Raufaser Tapeten, können damit abgeklebt werden und mit etwas Aufwand auch so, dass keine Farbe unter das Krepp kommt.
– Raue Wände kosten entschieden mehr Zeit. Da darauf geachtet werden muss, dass das Klebeband an allen Stellen mit der Wand verbunden ist, kosten raue Wände entschieden mehr Zeit. Deshalb nach Möglichkeit die Wände vorher abschleifen.
– Farbenbinder schließt Fugen zwischen Klebeband und Wand. Wenn die Wände doch einmal zu rau sind, können die Fugen mit Farbenbinder bestrichen werden. Der Farbenbinder geht dann an den Stellen unter das Klebeband wo es nicht mit der Wand verbunden ist und wird dann nach dem Trocknen transparent.
– Durchplanen und von Hell nach Dunkel malen. Wer schon mal versucht hat Schwarz mit Weiß zu überstreichen, weiß warum.
– Bei rauen Oberflächen gestaltet sich das Malen von Verläufen schwierig. Da sich der feine Sprüstaub auf die herausstehenden Unebenheiten setzt, wird der Verlauf ungleich.Verläufe am besten auf geraden Wänden, oder Wände abschmirkeln.